Treffen zwischen intensiv am limit und dem Landesverband Berlin-Brandenburg der Marburger Bundes

Nach unserem ersten Gespräch mit dem Bundesvorstand des Marburger Bundes hat dieser das heutige Gespräch mit dem Landesverband Berlin Brandenburg des Marburger Bundes vermittelt. Ziel war es auf landesebene konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für die Anliegen von intensiv-am-limit.de auszuloten. An dem Treffen haben neben dem intensiv am limit Team der Präsident der Ärztekammer Berlin und gleichzeitig Landesvorsitzende Berlin/Brandenburg des Marburger Bundes PD Dr. Peter Bobbert sowie der Geschäftsführer Berlin/Brandenburg der Marburger Bundes Stefan Pohlmann teilgenommen. In diesem teils kontroversen und über zwei Stunden dauernden Gespräch erkannte PD Dr. Bobbert die Kritik seitens intensiv am limit an, „der Arbeitsplatz Krankenhaus ist vollkommen inakzeptabel“ und „die Arbeitsbedingungen sind vernichtend schlecht“. Er verwies auf unsere Bitte um konkrete Unterstützung jedoch an die Zuständigkeiten des Personalrates, vor Ort geschaffene Clearingstellen und die Eigenverantwortlichkeit jedes einzelnen Arztes, ggfls. auch juristisch geltendes Tarifrecht einzuklagen. „An diesem Punkt kann der Marburger Bund dann juristische Unterstützung leisten“. Konkrete Zusagen oder Unterstützungsangebote blieben leider vorerst aus.

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Treffen zwischen intensiv am limit und dem Marburger Bund

In einem Treffen zwischen den Initiatoren von intensiv am limit und der 1. Vorsitzenden des Marburger Bundes, Frau Dr. Johna sowie dem Bundesgeschäftsführer des Marburger Bundes, Herrn Ehl sichert der Marburger Bund der Aktion intensiv-am-limit.de breite Unterstützung für seine berechtigten Forderungen zu. Mehr als eine Stunde wird gemeinsam nach Strategien und Lösungsansätzen gesucht.

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DocCheck berichtet über intensiv-am-limit

Auf DocCheck wurde heute ein Bericht über unsere Initiative veröffentlicht. Der gesamte Beitrag kann hier abgerufen werden.

Wenn es um die Corona-bedingten Belastungen in den Krankenhäusern geht, dann reden alle sofort über die Pflege. Und das natürlich zu Recht, aber es ist eben nicht nur die Pflege, die in der Intensivmedizin auf dem Zahnfleisch kriecht. Auch die Intensivmediziner arbeiten spätestens seit Herbst 2020 am Limit, in vielen Regionen ging es schon vorher los. Anders als in der Pflege lässt sich ein geregelter Schichtbetrieb auf ärztlicher Seite oft schwerer durchhalten. 70 bis 80 Wochenstunden Arbeit ist für Ärzte auf Intensivstationen in Regionen mit höherer Inzidenz keine Ausnahme.

DocCheck vom 14.12.2021
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